Mit 265 PS beim 24h Rennen auf einen bemerkenswerten 32. Gesamtrang!
04.07.2011 // Vor einer Traumkulisse von über 300.000 Zuschauern fand im Schatten der Nürburg das 24h Rennen 2011 statt. Nach einem harten Kampf in der Serienwagenklasse V5 sah das MOTEC Wheels Team Autokraftwerk/MK-Motorsport beim Langstreckenklassiker in der Eifel nicht nur mit beiden Fahrzeugen die Zielflagge, sondern feierte mit dem zweiten Platz in der Klasse und dem 32. Gesamtrang von insgesamt 202 gestarteten Fahrzeugen zusätzlich ein fantastisches Ergebnis.
Ötigheim/Nürburgring. Die 39. Auflage des ADAC Zurich 24h Rennen war sicherlich eine der spannendsten Veranstaltungen in der langen Historie, die das Rennen mittlerweile aufzuweisen hat. Neben der „Balance of Performance“, die sowohl an der Gesamtspitze als auch in den einzelnen Klassen trotz unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte für möglichst ausgeglichene Verhältnisse unter den Teilnehmern sorgte und damit der Grundstein für ein enges Rennen legte, trug Petrus mit typischem Aprilwetter sein Übriges dazu bei. Bereits in den beiden Zeittrainingssitzungen sorgten die Mischbedingungen für eine wahre Lotterie. Nachdem das MOTEC Wheels Team Auto-Kraftwerk/MK Motorsport mit dem Fahrerquartett Daniel Zils (Bendorf), Matthias Unger (Heusenstamm), Norbert Fischer (Köln) und Timo Schupp (Öhringen) nach der ersten Session noch den zweiten Klassenrang in der V5 belegte, schonte man im zweiten Qualifying das BMW Z4 Coupé und ging letztlich von Rang drei aus hinein in die Hatz zweimal rund um die Uhr.
„Wir wollten aufgrund des Wetters kein unnötiges Risiko eingehen, daher sind wir im zweiten Zeittraining auch nicht mehr auf Zeitenjagd gegangen. Jeder von uns hatte seine Pflichtrunden bereits zuvor abgespult und die gefahrene Rundenzeit von 10:01.693 min. hatte uns auch gereicht. Ob wir nun von Rang zwei oder drei gestartet wären, ist bei einem solch langen Rennen nicht entscheidend“, waren sich die vier Piloten einig.
In der Startaufstellung vor dem Rennen sorgte das MOTEC Wheels Team Auto-Kraftwerk/MK Motorsport dann für einen echten Hingucker. Ex-Germany´s Next Topmodel Kandidatin Gina-Lisa Lohfink drückte der sympathischen Mannschaft trotz ihres engen Terminkalenders vor Ort die Daumen und stand den Nordschleifenfans für Fotos am BMW Z4 Coupé zur Verfügung. Für diese war es sicherlich ein einmaliges Erlebnis die 24-Jährige Blondine persönlich kennen zu lernen.
Was dann über das eigentliche Rennen hinweg passierte, war für alle Beteiligten und auch die Fans entlang der Nordschleife faszinierend und war Motorsport vom aller feinsten. Vom Start weg bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge duellierten sich die beiden BMW Z4 Coupés des späteren Siegers und des MOTEC Wheels Team Auto-Kraftwerk/MK Motorsport um den Klassensieg. Aufgrund der unterschiedlichen Strategien hatte dabei mal die eine Mannschaft, mal die andere die Nase vorne. Beide Teams hielten sich trotz dem engen Fight auf der Strecke aus allem heraus und spulten ohne jegliche Probleme die Runden ab. Es war eines der engsten Entscheidungen beim diesjährigen 24 Stunden Rennen.
„Auch wenn es nicht ganz für uns zum Sieg gereicht hat, sind wir mit dem zweiten Rang in unserer Klasse und vor allem auch mit dem 32. Gesamtrang bei diesem hochklassig besetzten Starterfeld, die zu weiten Teilen deutlich mehr PS zur Verfügung hatten, wirklich sehr zufrieden. Ein ganz großes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle an unsere gesamte Boxenmannschaft richten, die einen grandiosen Job abgeliefert haben und ohne deren Arbeit dieses Resultat nicht zu Stande gekommen wäre“, so das Fahrerquartett nach dem Rennen.
Doch nicht nur das BMW Z4 Coupé bestand die 24 Stunden in der Grünen Hölle erfolgreich, auch das zweite Fahrzeug, der BMW M3 GT sah bei einem der wohl härtesten Rennen der Welt die Zielflagge. Damit ging für Joe Kramer (Hamburg), Michael Rebhan (Sulzbach), Holger Knudsen (Kjellerup/Dänemark) und Jim Chambers (Pegnitz/USA) gleichzeitig ein Traum in Erfüllung, auch wenn die vier Piloten aufgrund von längeren Reparaturpausen nicht ganz in den Kampf um die vorderen Platzierungen in der Klasse eingreifen konnten.
„Das Glück war beim BMW M3 GT leider nicht ganz auf unserer Seite. Wir hatten nach rund drei Stunden technische Probleme im Bereich der Hinterachse. Unser zweiter "längerer Boxenstopp" kurz nach Mitternacht resultierte dann aus einem Unfall im Streckenabschnitt Tiergarten. Holger wollte hier einen langsameren Teilnehmer überholen, durch ein Missverständnis kam es dabei jedoch zu einer Kollision und der Einschlag in die Leitschienen war für ihn leider unvermeidbar. Nach vierstündiger Reparatur konnte er das Rennen wieder aufnehmen. Ansonsten lief das Fahrzeug am ganzen Wochenende aber tadellos, da wäre sicher einiges möglich gewesen“, erklärt Teamchef Marc Krankenberg.
Trotz dieser Probleme zauberten die vier Piloten über die Distanz hinweg immer wieder bemerkenswerte Rundenzeiten in den Asphalt und konnten schlussendlich mit dem achten Rang in der stark besetzten Klasse V5 noch das bestmögliche Resultat für sich herausholen.
Nun steht für das Team erst einmal eine kleine Sommerpause bevor. Der nächste Wertungslauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft, das 34. RCM DMV Grenzlandrennen, findet erst am 30. Juli statt.
Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse)
Foto: MJ-Sportfotos (Michael Jandke)
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